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Gießerstraße

Die Gießerstraße ist eine wichtige Verbindungsstraße im Leipziger Südwesten (Ortsteile Lindenau, Plagwitz und Kleinzschocher). Die 1.744 m lange Gießerstraße wurde im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts auf ehemaligen Feldfluren der Gemeinden Lindenau, Plagwitz und Kleinzschocher angelegt. In Lindenau hieß sie seit 1874 Gießerstraße (nach der Gießerei von Meier & Weichelt, Grundstück Nr. 8 / Ecke Karl-Heine-Straße), in Plagwitz seit 1889 ebenfalls Gießerstraße. Weitere Abschnitte der Gießerstraße hießen Moltkestraße (vermutlich bis 31.12.1905) und Gustav-Adolf-Straße (bis 31.03.1907).
Von 1942 bis 1972 verkehrte die Obus-Linie A entlang des Abschnittes der Gießerstraße zwischen Antonienstraße (von Osten kommend) und Naumburger Straße (nach Westen abbiegend).
Seit dem 01.04.1995 gehören die Grundstücke auf der Westseite der Gießerstraße zwischen der ehemaligen Verbindungsbahn und der Naumburger Straße (Hausnummern 15 bis 27) zum Sanierungsgebiet Plagwitz. Seit dem gleichen Tage gehören die Grundstücke südlich der Wigandstraße zum Sanierungsgebiet Kleinzschocher.

Auszug aus www.leipzig-lexikon.de

Fotos:
01-18, 20, 22-23: Vinzent Franke
19, 21: Jürgen Glöckner

 

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