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Zschochersche Straße

Die Zschochersche Straße ist mit 2 .032 m Länge eine wichtige Verbindungsstraße im Leipziger Südwesten. Sie beginnt am westlichen Ende der Jahnallee und führt mit einigen Kurven in südliche Richtung, kreuzt mit der Lützner Straße die Ortsteilgrenze zu Lindenau und am »Felsenkeller« mit der Karl-Heine-Straße die Ortsteilgrenze zu Plagwitz . Im weiteren Verlauf überquert sie auf der König-Johann-Brücke den Karl-Heine-Kanal und kreuzt die Industriestraße. Der Verlauf folgt einer alten Landstraße von Lindenau nach Südwesten. Der Abschnitt nördlich der heutigen Felsenkellerstraße gehörte schon zur mittelalterlichen via regia.
Seit dem Jahr 1897 führt die Kleinzschochersche Straßenbahntrasse durch die Straße.
Im Jahr 1918 und von 1922 bis 1944 wurde in den Westendhallen auf dem Grundstück mit den Hausnummern 39/41 das Kino Westend-Lichtspiele betrieben.
Am 11.12.1929 wurde auf dem Grundstück mit der Hausnummer 14a die IV. Städtische Bücherhalle Leipzig-Plagwitz eröffnet (seit 1977 Georg-Maurer-Bibliothek; nach G. Maurer, 1907 – 1971, Lyriker und Übersetzer, Kunstpreisträger der Stadt Leipzig 1964).
Im Jahr 1945 wurde die Zschochersche Straße in Carl-Goerdeler-Straße umbenannt (nach dem C. Goerdeler, 1884 - 1945, ehemaligen Oberbürgermeister von Leipzig). 1953 erfolgte die Umbenennung in Philipp-Müller-Straße (nach P. Müller, 1931 - 1952, er starb, als die Polizei in Essen auf Teilnehmer einer Demonstration gegen die bundesdeutsche Wiederbewaffnung schoss). Seit 1992 heißt sie wieder Zschochersche Straße.

(Quellen www.leipzig-lexikon.de und www.wikipedia.org)

     

 

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