Führung „Krochsiedlung – jüdisch und Flachdach“
Auch Leipzig verfügt über Siedlungen der Weimarer Republik. Warmes Wasser, Toilette in der Wohnung, Licht und Grün in der Umgebung - alles sorgte für das Wohl der Menschen. Dazu Flachdach, das damals als jüdisch interpretiert wurden. Der Auftraggeber Hans Kroch, der u. a. die Sächsische Centralbank im Kroch-Hochhaus leitete, war jüdischer Herkunft. Die gesamte Familie hatte unterschiedlich unter den Nazis zu leiden, ebenso die Siedlung. Nur ein Teil wurde vollendet von einer der größten geplanten Siedlungen der späten 1920er Jahre deutschlandweit.
Welche Auswirkungen die Ideen der Zeit und deren Akteur:innen hatten, erfahren Sie in unserem Rundgang.
Er und Freunde sind begeistert von der frühen Moderne und haben eine Website mit App https://modernism-in-architecture.org/ , wo sie weltweit die architektonischen Juwele der Zeit sammeln. Er studierte u. a. Kunstgeschichte, macht in Abständen in der Krochsiedlung Führungen, hat zum Thema in Ostdeutschland, Tschechien und der Slowakei Interessierte begleitet und arbeitet beim Tourismusverband Leipzig Region e. V.
Teilnehmerbeitrag: 9,- € pro Person, Mitglieder des Industriekultur Leipzig e.V. gegen Vorlage des Mitgliedsausweises frei.
Voranmeldung: Bitte melden Sie sich über das Formular auf dieser Seite an.
Bilder: Krochsiedlung, (c) Frank Dietze




